Mein Weg zu dieser Kandidatur

Ich freue mich sehr, dass ich in diesem Sommer für eines von zwei Kreistagsmandaten in meiner Heimatstadt Sprockhövel kandidieren kann. Für mich ist das auf keinen Fall selbstverständlich – ich empfinde es als große Verpflichtung und als Privileg, für über 10.000 Sprockhövelerinnen und Sprockhövelern am 14.09.25 auf dem Wahlzettel zu stehen.

Mein Name ist Luc Stahlhut, ich bin 23 Jahre alt und wohne mit meinem Ehemann in Niedersprockhövel. Sprockhövel ist meine Heimat, hier lebe ich seit meiner Geburt: erst in Obersprockhövel, dann in Niederstüter und seit 2007 abseits von zwei kurzen Unterbrechungen (in Witten und in Paimio/Finnland) in Niedersprockhövel. Ich bin in die Grundschule Börgersbruch und auf das Gymnasium Waldstraße in Hattingen zur Schule gegangen. Nach meinem Abitur 2019 habe ich meinen Politik- und Ökonomik-Bachelor an der Universität Witten/Herdecke abgeschlossen. Aktuell studiere ich den Master „Welfare Policies and Management“ an der Universität Lund in Schweden.

Ich möchte Sprockhövel pragmatisch und optimistisch mitgestalten. Aus diesem Grund bringe ich mich ehrenamtlich so viel wie möglich neben Studium, Beruf und privaten Verpflichtungen ein; ob als sachkundiger Bürger in den Gremien der Stadt Sprockhövel und des EN-Kreises, als Stipendiat bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, bei Verdi oder bei Lesezeichen!, dem Förderverein der Stadtbücherei Sprockhövel.

Ich kandidiere im Wahlbezirk 4 (Niedersprockhövel, Obersprockhövel & Niederstüter), weil ich unsere Stadt auf Kreisebene vertreten möchte. Ich würde mich freuen, wenn Sie mich am 14. September wählen und mir Ihr Vertrauen schenken.

Ihr Luc Stahlhut

Dafür möchte ich mich in den nächsten fünf Jahren im Kreistag einsetzen

Auch wenn es ein trockenes Thema ist: Ohne eine funktionierende Verwaltung können auch die besten Forderungen aller möglichen Politiker nicht umgesetzt werden. Damit in Zeiten von knappen Kassen und Personalmangel unsere Steuergelder da ankommen, wo sie einen Mehrwert schaffen, setze ich mich dafür ein, dass Doppelstrukturen des Kreises und der Kommunen abgeschafft werden.

Sprockhövel ist sehr sicher. Wenn die Polizei aber gebraucht wird, ist sie meiner Meinung oft nicht schnell genug da. Das habe ich selbst erlebt. Daher möchte ich mich im Kreis für eine stärkere Präsenz der Polizei in Sprockhövel einsetzen.

Ein für Sprockhövel und den gesamten EN-Kreis super wichtiges Thema ist die Stärkung der beruflichen Bildung: Ich setze mich dafür ein, dass die Berufskollegs so gut wie möglich ausgestattet sind, sodass Ausbildungen bspw. im BK Hattingen für junge Menschen attraktiv sind.

Als regelmäßiger ÖPNV-Nutzer merke ich, dass es beim Busverkehr in Sprockhövel noch eine Menge zu tun gibt. Mir ist es wichtig, dass einerseits die Schnellbusse öfter fahren und andererseits Stadtteile wie Niederstüter, Obersprockhövel und Hiddinghausen besser angebunden sind, bspw. durch einen Bürgerbus.

Die stärkere berufliche Integration über das Kreis-Jobcenter ist mir ein weiteres Anliegen: Programme wie die Teilhabe am Arbeitsmarkt (§ 16i SGB II), die Langzeit-Arbeitslose in die Wirtschaft bringen, sollten gestärkt werden, notfalls auch ohne Bundesförderung. Gleiches gilt für Programme, die Schutzsuchende aus Sprockhövel in Arbeit bringen.